Gegen das Vergessen

Viele Bürger der Stadt Frankfurt am Main wissen nicht, dass es im 2. Weltkrieg mitten in der Stadt ein Konzentrationslager gab. In einem von außen unscheinbaren, mehrstöckigen Gebäude der Adlerwerke im Gallusviertel, waren rund 1600 Häftlinge – überwiegend aus Polen – nach dem Prinzip „Vernichtung durch Arbeit“ interniert. Das KZ trug den Decknamen „Katzbach“. Da es in diesen Räumlichkeiten heute leider noch keine Gedenkstätte gibt, obwohl engagierte Bürger sich dafür seit vielen Jahren einsetzen, hat die Stadt Frankfurt nun ein Projekt zum Gedenken an die Geschehnisse und Opfer initiiert. Ab 2014 sollen insgesamt vier KünstlerInnen mit Arbeiten im öffentlichen Raum auf die Existenz des Konzentrationslagers hinweisen und somit der Opfer gedenken.

Die erste Künstlerin ist in diesem Jahr Margarete Rabow, im Jahr 2015 werde ich mich mit einer Arbeit an diesem Projekt beteiligen. Es folgen dann die Künstler Naneci Yurdagül und Barak Reiser. Aktuelle Informationen zum Stand der Projekte findet man unter „Neuigkeiten“.

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