„Die Dinge des Lebens“ von Claude Sautet / präsentiert von Christl Pullmann und Theo Krieger am 6. Dezember 2017

Christl Pullman (Kamerafrau) und Theo Krieger (Musikkomponist) verbindet nicht nur die Leidenschaft für Musik und Kunst, sondern auch für das französische Kino. Sie haben bereits mehrfach in französischen Restaurants wunderbare Filmabende veranstaltet, die von Theo Kriegers musikalischen Eigenkompositionen begleitet wurden. Für das Rahmenprogramm der Ausstellung Liebe hat sich das Künstler-Duo einen Liebesfilm ausgesucht, der das Thema Liebe auf eine beschwingte Art thematisiert. Gezeigt wird „Die Dinge des Lebens“ in der deutschen Fassung, (frz. Originaltitel „Les choses de la vie“) von Claude Sautet mit Romy Schneider und Michel Piccoli.

Zwischen dem Künstlerpaar und Stefanie Grohs besteht eine besondere Verbindung: Im Jahr 2014/15 begleitete Christl Pullmann das Gedenkprojekt „Mitten unter uns“ mit der Kamera und produzierte den Dokumentarfilm über das Projekt. Theo Krieger komponierte die Musik zum Film. Das Duo freut sich sehr, die Ausstellung LIEBE mit einem Beitrag bereichern zu können.

„Fritzi von Frankfurt sucht ihr Glück“ von Andrea Crisan am 22. November 2017 im Lucille

Viele kennen die Suche nach dem „richtigen“ Partner. Fritzi von Frankfurt lebt seit nunmehr 15 Jahren im Frankfurter Nordend und berichtet über eigene Dating Kuriositäten sowie über absurde Erlebnisse, die ihre Freunde in Frankfurt erlebt haben. Wir stolpern dabei durch Bars, Restaurants und Orte, die wir Frankfurter kennen, lieben oder auch verachten. Mal emotional, dann wieder völlig abgeklärt und nüchtern beschreibt Fritzi ihre Reise durch diverse Internetportale wie z.B. Tinder, Love-scout24 und Parship. Ihre Geschichten spiegeln Frankfurter Singles um die 40 mit all ihren Eigenheiten wider. Es darf nachgedacht, sich vor Ekel geschüttelt, aber vor allem gelacht werden. Das Buch ist übrigens hier erhätltlich, dennoch sollte man die Lesung auf keinen Fall verpassen!

„Ein Haufen Liebe“ von Alina Cyranek am 25. Oktober 2017 im Lucille

Ob mit 19 oder mit 90 Jahren, die Liebe ist ein seltsames Spiel und immer eine unglaubliche Erfahrung. Für Esther (89), Anneliese (91), Ruth (83) und Ulla (71) ein Grund, die Liebe in ihrem Leben zu erkunden – und zwar in Vergangenheit und Gegenwart. Sie konfrontieren sich dabei ebenso mit den schönen Erinnerungen wie mit den schmerzlichen. Sie lassen die Freuden ihres zurückliegenden Lebens, aber auch Krieg, Krankheit und Tod Revue passieren. Auch in der Gegenwart gehören sie keineswegs zum alten Eisen.

„Ein Haufen Liebe“ ist ein Setzkasten der Erinnerung und ein Kaleidoskop der Gegenwart im Alter, der sich durch seine erstaunliche Nähe zu den porträtierten Frauen auszeichnet. Aus Brüchen und Chaos entsteht fortwährend eine Neuordnung der Schönheit. Es ist ein lebendiges Portrait von vier hochbetagten Frauen, die immer wieder zeigen, dass es nie zu spät ist, etwas Neues zu lernen und sich neuen Herausforderungen zu stellen. – Alina Cyranek ist Filmregisseurin und Video-künstlerin. Zu ihren Arbeiten gehören sowohl Dokumentarfilme als auch Experimentalfilme. Sie wird zur Film-vorführung nach Frankfurt kommen und dem Publikum im Anschluss an den Film für einen Austausch zur Verfügung stehen. www.alinacyranek.com

Projektvorstellung MITTEN UNTER UNS

Am Wochenende des 22. und 23. Novembers 2014 werde ich in meinem ehemaligen Atelier in der Ostparkstraße sein. Zur Zeit arbeite ich am Projekt “Mitten unter uns“, mit ich mich dem Gedenken an die etwa 1600 ehemaligen Häftlinge des KZ-Außenlagers Adlerwerke / „Katzbach“ widme. Das KZ war mitten in der Stadt im Frankfurter Gallusviertel – und bis heute wissen leider nur wenige BürgerInnen davon. Für das Projekt werden 1600 gestreifte Stoffbinden hergestellt, von denen jeweils eine an einen Häftling erinnert.

Gegen das Vergessen

Viele Bürger der Stadt Frankfurt am Main wissen nicht, dass es im 2. Weltkrieg mitten in der Stadt ein Konzentrationslager gab. In einem von außen unscheinbaren, mehrstöckigen Gebäude der Adlerwerke im Gallusviertel, waren rund 1600 Häftlinge – überwiegend aus Polen – nach dem Prinzip „Vernichtung durch Arbeit“ interniert. Das KZ trug den Decknamen „Katzbach“. Da es in diesen Räumlichkeiten heute leider noch keine Gedenkstätte gibt, obwohl engagierte Bürger sich dafür seit vielen Jahren einsetzen, hat die Stadt Frankfurt nun ein Projekt zum Gedenken an die Geschehnisse und Opfer initiiert. Ab 2014 sollen insgesamt vier KünstlerInnen mit Arbeiten im öffentlichen Raum auf die Existenz des Konzentrationslagers hinweisen und somit der Opfer gedenken.

Die erste Künstlerin ist in diesem Jahr Margarete Rabow, im Jahr 2015 werde ich mich mit einer Arbeit an diesem Projekt beteiligen. Es folgen dann die Künstler Naneci Yurdagül und Barak Reiser. Aktuelle Informationen zum Stand der Projekte findet man unter „Neuigkeiten“.

Aktion „Fallen“

Am 24.3.2014 fand die Aktion „Fallen“ von Margarete Rabow an der Hauptwache in Frankfurt statt. Hier ein kleiner Beitrag von Rhein Main TV.

Mitten unter uns

Von August 1944 bis März 1945 gab es in den Adlerwerken im Gallusviertel der Stadt Frankfurt ein Konzentrationslager mit dem Decknamen „Katzbach“. Etwa 1600 Männer wurden nach dem Prinzip „Vernichtung durch Arbeit“ dort interniert und mussten für die Rüstungsindustrie der Adlerwerke arbeiten.

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Störungen und Irritiationen im öffentlichen Raum

Die Künstlerin Margarete Rabow führt im Jahr 2014 Performances und Aktionen in der Stadt Frankfurt durch, um die Geschehnisse um das KZ „Katzbach“ ins Bewusstsein der Bevölkerung zu bringen. Für ihre Performance „Fallen“ am 24. März 2014 sucht sie noch PerformerInnen und freiwillige Helfer. Weitere Infos und Anmeldung über die Website. Mitmachen, ich bin auch dabei!

www.rabow-kz-katzbach.de

Ausstellung bei Surprise

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Mit einer außergewöhnlichen Hängung sind meine Collagen vom 7. Dezember 2013 bis zum 28. Februar 2014 zu sehen!

Vernissage 1 + 1 = 3 im Deutschen Werkbund Hessen

1 +1 = 3

 

Die zwei Künstlerinnen Saskia Noelle Kaiser mit der Abeit : „Maya und die Mode“ und Stefanie Grohs mit der Arbeit : „Eine Nummer von vielen“ präsentieren ihre Werke im Rahmen der Ausstellungsreihe „1 + 1 = 3″. Die Ausstellungsreihe hat zum Ziel, im Frankfurter Werkbundforum zwei unterschiedliche künstlerische Positionen in einen Dialog zu bringen, durch den sich beide Haltungen entfalten können und wechselseitig verstärken. Im Mittelpunkt der beiden Arbeiten steht das Thema Identität.

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